Projekt „Café Mahlzeit“, 18. Oktober 2015

Gemeinsam zu Mittag essen, eine Aufgabe haben, einem geregelten Tagesablauf nachgehen, Inklusion leben, mittendrin sein, statt nur dabei – das könnten alles Schlagwörter aus der Beschreibung des „Café Mahlzeit“ sein.

Der, einmal in der Woche stattfindende, inklusive Mittagstisch bringt bis zu 70 Menschen mit und ohne Behinderung quer durch alle Gesellschaftsschichten an einen Tisch.
Mittlerweile gibt es das Café Mahlzeit seit etwas mehr as einem Jahr und was dringend fehlt, ist ein ansprechendes, einheitliches Geschirr.

Was es genau mit dem Café Mahlzeit auf sich hat, was und wie dort gekocht und bedient wird, wer alles mit dabei ist und vieles mehr erfahren wir von Elisabeth Stellmann und Markus John beim nächsten Gospeltime.

 


Madagaskar trifft Mahlzeit (18. Oktober 2015)

Gemeinsam zu Mittag essen, eine Aufgabe haben, einem geregelten Tagesablauf nachgehen, Inklusion leben, mittendrin sein, statt nur dabei – das könnten alles Schlagwörter aus der Beschreibung des „Café Mahlzeit“ sein.

Leider war am Sonntag selbst Elisabeth Stellmann ans Bett gefesselt, aber Clemens Bruder übernahm ihren Part im Interview, welches von Karin Bruder im Rahmen des GOSPELtime geführt wurde. Projekt des GOSPELtime war das Café Mahlzeit, eine Initiative der Diakonie Kork und der evangelischen Kirchengemeinde Kork.

Der einmal in der Woche stattfindende, inklusive Mittagstisch bringt bis zu 70 Menschen mit und ohne Behinderung quer durch alle Gesellschaftsschichten an einen Tisch.

Mittlerweile gibt es das Café Mahlzeit seit etwas mehr als einem Jahr. Markus John, einem der Hauptverantwortlichen (Schwerpunkt Küche) des Café Mahlzeit gelang es, den Gottesdienstbesuchern deutlich zu machen, wie wichtig frisch zubereitetes Essen,  zubereitet von Menschen aus dem Ambulant betreuten Wohnen (ABW), Ehrenamtlichen und den Assistenten des Klientels des ABW für einen inklusiven Prozess ist. Außerdem, so sein Statement, gehört gutes und frisches Essen auf ein ansprechendes Geschirr. Das fehlt leider bisher, weshalb die Kollekte für die Anschaffung eines solchen erbeten wurde. Musikalisch gestaltet wurde der GOSPELtime von einem einnehmenden, vor Energie und Sangesfreude strotzendem Chor, den Gasy Gospel Singers, die aus Madagaskar, Frankreich, Kongo und England stammen. Ihre Besonderheit ist der madagassische Rhythmus, der beeindruckend durch die begleitende Band umgesetzt wurde.

Am Ende des Kurzkonzertes meinte Moderatorin Anita Friedl: „gell, es ist komisch, jetzt auf einmal am Ende angekommen zu sein?“, ging doch der Groove in Hände, Füße und Herzen der Gottesdienstbesucher über. Einer der Kerninhalte des Gottesdienstes war die Geschichte rund um die Entstehung eines der bekanntesten GOSPELs „Amazing Grace“. Diesen nahm Pfrin. Busch in ihrer Predigt als roten Faden auf und gab Anstöße, was es mit Gnade / Gnadenlosigkeit in der heutigen Welt auf sich hat und welch zentraler Inhalt die Gnade für den Glauben, aber auch das Handeln jedes Einzelnen ist.

Clemens Bruder 19.10.2015